Ein 15-Jähriger fliegt, weil er im EDV-Saal das Gewaltspiel "Counter Strike" installiert haben soll. Er bestreitet das.
Es ging Schlag auf Schlag. Am Freitag, 27. März, trudelte bei Familie Deutsch ein Brief von der Wiener Privatschule ihres Sohnes Stefan ein. Eine Verwarnung. Am Montag kam der Anruf aus der Direktion, am
Dienstag musste Stefan in der Klasse seine Sachen packen und gehen. Die Verwarnung war bereits die zweite. Der Grund: Stefan habe im EDV-Saal der Schule "widerrechtlich brutale Gewaltspiele heruntergeladen". (Die erste bekam er, weil er aus dem Fenster der Schule gespuckt hatte.) In dem Schreiben rät ihm die Direktorin, "dringend eine Lehrstelle zu suchen...Stefan ist 15. Er interessiert sich für Computer, besonders Rollenspiele im Internet, Kino, Freunde und Kochen. Im Gymnasium war er nicht besonders gut und wiederholte die 5. Klasse. Das angebliche Hochladen von Counter Strike war für die Privatschule der Auslöser, sich von ihm zu trennen. Dabei beteuert er, dass er es gar nicht war. Dazu die Direktorin der Schule: "Er hat zu mir nie gesagt, dass er unschuldig ist." Aber: "Der Gute hat sich ja nicht nur an dieser einen Situation beteiligt." Zahlreiche Regelverstöße, kleinere Gewaltdelikte und Ungehorsam hätten sich summiert. Die Mutter ist überrascht: "Uns hat man nie was gesagt. Nur wegen der 'Spuckaffäre' musste ich in die Schule kommen. Das war alles."
Andere Regeln
Stefan sollte in eine Privatschule gehen, damit so etwas nicht passiert. Das hat sich die Familie immerhin rund 150 Euro pro Monat kosten lassen. Doch auf einer Privatschule herrschen eigene Gesetze: Schulerhalter und Erziehungsberechtigte schließen einen privatrechtlichen Vertrag ab. Der Schüler wird bei falschem Verhalten durch "Kündigung des Vertrages" von der Schule verwiesen.
Der Schulleitung gefiel Stefan nicht: "Er war repetent, hatte durchgehend schlechte Noten. Der hätte das Jahr sowieso nicht positiv abgeschlossen." "Das wissen wir", kontert die Mutter, "aber der Schulverweis ist Rufmord, weil keine Beweise gebracht wurden und plötzlich alles 'Fakt' war. Dabei wissen wir, wer es wirklich war." Wegen anderer angeblich Beteiligter gab es am Montag eine Konferenz. "Die Sache ist schulintern noch nicht geregelt", hört man vom Schulerhalter, einer kirchlichen Organisation. "Stefan als einziger Buhmann - das geht nicht." Die Deutschs wurden noch einmal zum Gespräch geladen.
Saisonjob
In Bezug auf die Schule hat Stefan schnell resigniert: "Was soll ich tun? Ich hab' mich sowieso nicht wehren können. Die sitzen immer auf dem längeren Ast." Eine Woche nach dem Verweis konnte Stefan bereits beim Wiener Stadtgartenamt einen Saisonjob anfangen. "Ich säubere jetzt Parks. In die Schule will ich eh nimmer."
Im jüngst veröffentlichten Video zum Actionspiel Prototype dreht sich alles um den Ausbruch eines verehrenden Virus in New York.
Laut einer offiziellen Pressemitteilung erscheint Prototype aus dem Hause Activision Blizzard am 5. Juni dieses Jahres im europäischen Handel. Um die die Wartezeit bis zum Release etwas freundlicher zu gestalten, wurde nun ein frischer Trailer veröffentlicht. Der hat eine Laufzeit von etwas über einer Minute und geht unter anderem auf die Hintergrundgeschichte des in New York ausbrechenden Killervirus ein,dem Ihr im Laufe des Open-World-Titels auf die Schliche kommen müsst.
In Prototype schlüpft Ihr in die Rolle von Alex Mercer, der sich auf martialische Weise in jeden seiner getöteten Widersacher verwandeln kann. Alex kann deren Fähigkeiten annehmen und in deren Erinnerungen lesen als wären es seine eigenen. Der aktuelle Trailer zum Actionspiel steht unterhalb dieser Zeilen in bestechender HD-Qualität zur Ansicht bereit. Clan-Germany wünscht Euch viel Spaß dabei!
Prototype ist übrigens einer der Sierra-Titel, denen Activision nach der Fusion mit Vivendi eine Chance geben will. Die Ghostbusters hingegen sägte man ab, die Geisterjäger landeten bei Atari. Die Welt von Protoype soll größer und vor allem brutaler werden als in Grand Theft Auto 4. Was die USK zum blutigen Spielgeschehen von Prototype wohl sagen wird, bleibt abzuwarten.
Dass es demnächst ein Content Update für Left 4 Dead geben wird ist nichts neues, allerdings sickern so langsam immer mehr Informationen zum Inhalt des Updates durch.So gab Valve nun bekannt, dass das Content Update auf den Namen "Survival Pack" hört, was wohl von dem neuen Multiplayer-Modus
"Survival" kommt, der darin enthalten sein wird. Außerdem wird der Versus Modus um zwei Kampagnen erweitert und das ersehnte Software Development Kit (SDK), zum erstellen eigener Maps und Mods, wird auch mitgeliefert.Nach dem Release des Content Updates wird es außerdem eine Critic's Choice Edition von Left 4 Dead geben, die das Spiel mitsamt dem neuen Content enthält. Wann der neue Content genau veröffentlicht wird, ist weiterhin unbekannt. Valve selbst gibt nur Frühjahr als Releasezeitraum an.
Valve will der Counterstrike Source Gemeinde ein neues Preissystem vorschlagen. Die Preise für Waffen und Equipment sollen von den Verkaufszahlen abhängig werden. Einmal in der Woche, immer Montags, werden die Verkaufszahlen aller Gameserver in der Welt zusammengezählt und daraufhin neue Preise ermittelt. Die Gameserver sammeln dafür die benötigten Daten, nämlich die Verkäufe der Waffen und des Equipments, und senden diese alle 24 Stunden an das Steamsystem. Dort wird dann der neue Preis
errechnet.
Das Berechnungsmodell sieht dabei folgendermaßen aus: Werden beispielsweise in einer Woche weltweit 10% der verfügbaren Dollars für den Kauf einer AK47 verwendet, so steigt deren Preis in der darauffolgenden Woche um 10%. Pistolen werden bei dem neuen Preissystem gesondert behandelt, um unter anderem die Pistolenrunden beizubehalten und um nicht das gesamte Ökonomiesystem von Counter-Strike über den Haufen zu werfen. Beim Start einer neuen Runde wird es nach wie vor die kostenlose Erstausrüstung geben. Am 11. Oktober soll das neue Preissystem starten.
Nachdem vorgestern Steamworks veröffentlicht wurde, senkt Valve nun die Preise seiner Spiele. Neben den Preissenkungen werden aber auch drei neue Spielpakete angeboten.
Die drei neuen Spielpakete nennen sich Half-Life2 Complete, Half-Life Complete und CounterStrike Complete.
Half-Life2 Complete beinhaltet HL 2; HL2: Epsisode 1 und 2 und HL 2 Deathmatch. Beim Half-Life Complete Pack kommen noch die Classiker Half-Life, Blue Shift und Opposing Force dazu. Der Preis für Half-Life2 Complete beträgt in etwa 35US$ was umgerechnet ca. 27 Euro entspricht. Das Half-Life Complete Pack wird etwa 50US$ kosten was etwa 40 Euro entspricht.
Das dritte Paket ist eher für Multiplayerspieler gedacht. Das CounterStrike Complete Pack beinhaltet neben dem Klassiker Counterstrike 1.6 auch den Singleplayerableger Counter-Strike: Condition Zero und den neuesten Sprössling Counter-Strike: Source. Dieses Paket kostet etwa 30US$, umgerechnet also knapp 23 Euro.
Bei den Preissenkungen werden alle älteren und Minispiele von bisher 10$ auf 5$ reduziert. Daneben erfährt auch die Orange Box(ehem. 50$, nun 40$), Team Fortress 2(ehem. 30$, nun 20$) und auch die beiden Half-Life 2 Fortsetzungen fallen von 20$ auf 10$.
Die Pistole Desert Eagle ist mit ihrer Durchschlagskraft und Genauigkeit die beliebteste Pistole in Counter Strike: Source. Doch durch das neue Dynamische Preissystem ist der Preis der Desert Eagle in unglaubliche höhen gestiegen, wo man nun über 16000$ berappen musste, was mehr als das Maximum an guthaben übersteigt.
Wie dies geschehen konnte, kann VALVE sich nicht erklären und hat sofort die preise der Pistolen wieder auf deren Ursprungswert zurück gesetzt.
Um die anderen Pistolen etwas attraktiver zu machen, wird man die Five Seen,die Dual Elites und die P228 verbessern und deren Durchschlagskraft erhöhen. Ob man dadurch einen einseitigen kauf entgegen wirken kann, und eine derartige Preissteigerung verhindern kann wird in zeigen.